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IG Metall Jugend Baden-Württemberg

Wir im Süden

Textil: 700 Beschäftigte im Warnstreik

IG Metall - Pressemitteilung

05.02.2019 Über 700 Beschäftigte in Textil- und Bekleidungsbetrieben im Südwesten fordern mit Warnstreiks mehr Geld und bessere Altersteilzeit - Morgen Großdemo in Heidenheim - Pressemitteilung 7/2019

Stuttgart. Mehr als 700 Beschäftigte aus baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsbetrieben haben bis zum heutigen Dienstag mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber gemacht. An einer Aktion beim Folien- und Kunstlederhersteller Hornschuch in Weißbach (Hohenlohekreis) nahmen am Dienstag rund 110 Beschäftigte teil, am 1. Februar hatten sich im Südwesten bereits mehr als 600 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Zum 31. Januar waren die Entgelttarifverträge in der Branche ausgelaufen, um Mitternacht endete die Friedenspflicht.

Für den morgigen Mittwoch werden weitere rund 1000 Beschäftigte aus neun Betrieben zu einem Demonstrationszug in Heidenheim erwartet, Treffpunkt ist kurz vor 10 Uhr vor dem Medizin- und Pflegeprodukte-Spezialisten Paul Hartmann. Der Demonstrationszug endet mit einer Kundgebung in der benachbarten Ludwigstraße.

IG Metall - Textil und Bekleidung

Martin Sambeth, bei der IG Metall Baden-Württemberg zuständig für die Textil- und Beklei-dungsindustrie: "Die Beschäftigten haben in den vergangenen Tagen klargemacht, dass sie das bisherige Angebot der Arbeitgeber nicht akzeptieren. Da müssen die Arbeitgeber nochmal deutlich nachlegen und dabei werden wir ihnen mit weiteren Warnstreiks in den nächsten Tagen behilflich sein."

Die IG Metall fordert für die rund 100.000 Beschäftigten in der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie - darunter rund 25.000 in Baden-Württemberg - 5,5 Prozent mehr Entgelt, eine Fortführung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit zu besseren Konditionen und mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber hat die Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt.

Am 12. Februar treffen sich die Tarifvertragsparteien zur dritten Verhandlung in Bielefeld, bis dahin gehen die Warnstreiks weiter. Der Schwerpunkt im Südwesten liegt in Südbaden und auf der Ostalb. Bereits zur zweiten Verhandlung Mitte Januar in Neu-Ulm hatten mehr als 250 Metallerinnen und Metaller vor Ort die Forderungen der IG Metall unterstützt, in ganz Deutschland beträgt die Teilnehmerzahl an Warnstreiks bis dato mehrere Tausend.

Letzte Änderung: 05.02.2019

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